Alfresco Enterprise 3.4: Erweiterte Plattform-Möglichkeiten verbunden mit optimierter Oberfläche stärken die „Social“-Komponente für Dokumentmanagement und Collaboration

Neue Enterprise-Version von Alfresco liefert wichtige Bausteine für Social Content Management

München, 3. Februar 2011 – Die Alfresco Enterprise Edition 3.4 steht ab sofort zum Download zur Verfügung. Diese in wesentlichen Aspekten neue Version entspricht der Strategie Alfrescos, eine offene Plattform für Social Content Management bereit zu stellen. Sie bietet eine robustere Oberfläche für das Erstellen jeder Art von Rich-Content-Applikationen und ist mit einer Benutzerschnittstelle ausgestattet, die stärker auf Social Collaboration und Dokumentmanagement durch viele Beteiligte ausgerichtet ist. Diese Plattform ist für Entwickler und Unternehmen zur Erstellung von Applikationen konzipiert. Damit können Unternehmensinhalte "social-ready" oder weltweit für die Verwendung, Bearbeitung und Syndication im Kontext vieler Beteiligter nutzbar und zwecks Compliance, Aufbewahrung und Kontrolle erfasst werden.

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Alfresco Enterprise 3.4 ist speziell für das Content Management in sozialen Netzwerken konzipiert. Unternehmen tendieren immer zahlreicher zu "Social Business"-Systemen, wie unter anderen Jive, Salesforce.com's Chatter, Lotus Quickr, Drupal und Liferay, in der Erwartung effektiverer Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter. Diese Social Business-Systeme jedoch erzeugen – ohne Kontrollstrukturen – große Mengen unorganisierter Inhalte. Mit dem Einsatz offener Standards wie CMIS & JSR-168 ist Alfresco Enterprise 3.4 eine Content-Plattform, die neben Social Business-Systemen existieren kann, um das Management und die Aufbewahrung von Inhalten aus solchen Cloud Business-Systemen zu unterstützen.

"Das exponentielle Wachstum von Inhalten für soziale Netzwerke, der in aktiv genutzten so genannten "Engagement"-Systemen entsteht, fordert neue Disziplinen für das Management des Life Cycle, der Speicherung und letztlich der Anordnung", wie es in einer Studie der Forschungs- und Beratungsfirma Gartner Inc. heißt. "Ebenso, wie bei E-Mail, die ursprünglich zur einmaligen Verwendung in asynchroner Kommunikation gedacht war und dann verworfen wurde, haben Social Software-Applikationen das Potenzial, Massen unorganisierten Inhalts zu erzeugen, der durchaus in einem späteren Gerichtsverfahren oder einer behördlichen Untersuchung relevant werden kann. Die Kenntnis seines Charakters (sei er ein Interimsprodukt, ein Entwurf oder ein "Platz" für den Ideenaustausch) und seiner letztendlichen Rolle (der eines Dokuments, möglicherweise sogar eines Belegs für formale Richtlinien zur Governance und Aufbewahrung) ist entscheidend für die erfolgreiche Einführung solcher Systeme. *

"Im Social Content Management treffen die Möglichkeiten von Social Business-Systemen und traditionellem Enterprise Content Management (ECM) aufeinander", erläutert John Newton, CTO von Alfresco. "Es ist Kommunikation und Collaboration zu geschäftlichen Zwecken und erfordert eine Plattform, die Inhalte für Diskussion und Engagement liefern kann und dann die Ergebnisse dieser Diskussion erfasst. Alfresco Enterprise 3.4 ist diese Plattform – geliefert als Open Source mit offenen Standards wie CMIS, JSR-168 und RESTful APIs – sodass Entwickler, Kunden und unsere Partner Content managen und Repository-Funktionalität innerhalb der Social Business-Systeme exponieren können."

Zu den wesentlichen neuen Fähigkeiten von Alfresco Enterprise 3.4 gehören:

  • Verbesserungen der Bedienoberfläche für ausgeprägtere "Social"-Möglichkeiten des Dokumentmanagements – Alfrescos überarbeitete Share-Schnittstelle für Collaboration und Dokumentmanagement verfügt jetzt über Status-Aktualisierungen (ähnlich wie auf Facebook und Twitter), Content Activity Streams und erweiterte Suchmöglichkeiten, damit sich Inhalte leichter finden lassen.
  • Ordner-basierte Aktionen für den einfachen neben höher entwickelten Workflows (mittels jBPM) – Geschäftliche Anwender können jetzt innerhalb der Share-Schnittstelle einen einfachen Dokumenten-Workflow, wie Freigaben oder Formatumwandlungen des Content aufsetzen. Für einen robusten Ablauf stellt Alfresco Share jetzt Workflows dar, die mittels Standards-basierter Tools für Enterprise Business Process Management erzeugt wurden.
  • Distributed Content Replication – Native Unterstützung für die Duplizierung von Inhalten ermöglicht Unternehmen oder Organisationen den Betrieb föderativer Content Repositories. Schlüsseldokumente können jetzt dupliziert werden, um große Unternehmen mit weiträumiger Filialstruktur zu unterstützen, indem Zugriffszeiten verkürzt sind, der Single-Point-of-Failure-Situation vorgebeugt ist und keine Abhängigkeit von einem einzelnen System besteht.
  • Kollektives Web Authoring – Alfresco Web Quick Start ist ein Satz an Best Practice-Vorlagen für den Aufbau von Websites mit komplexem Content an oberster Stelle von Alfresco Share. Quick Start kombiniert die Funktionen von Alfresco Share für die Zusammenarbeit von Web-Teams mit leistungsstarker Content-Prozesssteuerung und Publishing-Services wie Office-to-Web Publishing.
  • Integration mit Enterprise-Portalen und Social-Software – Alfresco beinhaltet jetzt ein DocLib Portlet, das die JSR-168-Unterstützung erweitert. Das Portlet präsentiert in auf Standards basierten Portalen wie Liferay oder Red Hats JBoss Portal eine Dokument-Bibliothek. Mittels CMIS setzt Alfresco die Integration mit Drupal, Lotus Quickr und einer wachsenden Auswahl an Social Business-Systemen fort.

Die Alfresco Enterprise 3.4-Plattform für Social Content Management kann ab sofort heruntergeladen werden. Zusätzliche Ressourcen zum Ansatz, zur Zielsetzung und Strategie von Alfresco sind ebenfalls verfügbar.